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Bibelkommentare


Wuppertaler Studienbibel
Wuppertal: R. Brockhaus

Das ist das Standardwerk unter den evangelikalen Bibelauslegungen. Es bestand zunächst nur aus dem Neuen Testament; inzwischen ist es aber auf die gesamte Bibel ausgeweitet worden.

Die Wuppertaler Studienbibel unterscheidet sich von anderen Kommentaren - und das kommt auch schon im Titel zum Ausdruck - dadurch, daß sie den Bibeltext nicht nur auslegt bzw. erklärt, so daß man ihn besser versteht. Zusätzlich zeigt sie auch immer wieder auf, welche praktischen Konsequenzen das Wort Gottes an der jeweiligen Stelle von uns fordert. Sie ist also im besten Sinne des Wortes "erbaulich" (geistlich aufbauend). Deshalb eignet sie sich sehr gut als ergänzende Lektüre parallel zu dem jeweiligen Abschnitt, den man gerade in der "Stillen Zeit" liest.

Sie ist aber auch eine Hilfe für Mitarbeiter, die in den verschiedenen Bereichen der Gemeindearbeit das Wort Gottes weitergeben und es dazu erst einmal selbst richtig verstehen wollen. Ihre Schwäche teilt sie leider mit vielen anderen Kommentaren: Man findet längst nicht auf jede Verständnisfrage eine befriedigende Antwort. Dennoch gehört dieses Werk meines Erachtens in jedes christliche Bücherregal. Ich kann es wirklich empfehlen, auch, wenn ich natürlich nicht alle seine Auslegungen teile, was aber wiederum auch für jeden anderen Bibelkommentar gilt.

 

John F. Walvoord/ Roy F. Zuck
Das Alte / das Neue Testament erklärt und ausgelegt

Neuhausen-Stuttgart: Hänssler 1990

Diesem Bibelkommentar merkt man seine angelsächsische Herkunft an, was ich durchaus positiv meine. Er ist relativ kompakt und läßt deshalb auch, wie viele andere Kommentare, so manche exegetische Frage unbeantwortet. Aber er zeigt Zusammenhänge auf, verschafft Überblicke über den Gedankenfluß des Bibeltextes, den er auslegt. Er beleuchtet den historischen Hintergrund, die biblische Absicht und die Charakteristika der verschiedenen biblischen Bücher und liefert jeweils eine Gliederung mit. Er setzt sich mit problematischen Passagen, angeblichen Diskrepanzen, Sitten und Gebräuchen, geografischen Daten usw. auseinander.

Auch diesen Kommentar kann ich empfehlen, zumal er sehr preiswert ist.

 

 

Craig S. Keener
Kommentar zum Umfeld des Neuen Testaments

Neuhausen-Stuttgart: Hänssler o.J.

Viele Bibelstellen können wir heute nur schwer oder gar nicht richtig verstehen, weil uns die historischen, geografischen, kulturellen, klimatischen und sonstigen Hintergrundinformationen fehlen. Davon trennen uns Jahrtausende und tausende Kilometer und vieles andere. Dieser Kommentar ist eine wahre Fundgrube für Kenntnisse, die den Schlüssel zum Verständnis vieler Bibelstellen bilden, die sonst für uns dunkel bleiben. Ich kenne kein vergleichbares Werk. Es ist eine sehr gute und absolut notwendige Ergänzung zu anderen Bibelerklärungen.

 

 

James Allen (Hrsg.)
Was die Bibel lehrt - Kommentar-Reihe Neues Testament

Dillenburg: Christliche Verlagsgesellschaft

Dieser Bibelkommentar ist besonders ausführlich: Allein die Auslegung der Offenbarung umfaßt 576 Seiten. Das Besondere daran ist auch, daß sämtliche Autoren aus der britischen Brüderbewegung kommen. Ihre Exegesen gehen daher alle vom Dispensationalismus aus, der die Heilsgeschichte der Bibel besonders betont und stark davon ausgeht, daß es verschiedene "Heilszeiten" gibt, in denen Gott auf unterschiedliche Weise handelt bzw. gehandelt hat. Dieser theologische Ansatz hat weite Teile der evangelikalen Bewegung geprägt.

Ich besitze nur den Band über die Offenbarung, habe darin aber wertvolle Einsichten und Auslegungen gefunden. Daher kann ich auch diesen Kommentar empfehlen. Leider gibt es nur Einzelbände davon. Er ist abgelöst worden durch den wesentlich kompakteren CV-Kommentar zum Neuen Testament in drei Bänden.

 

 

Arnold G. Fruchtenbaum
Das 1. Buch Mose Kapitel 1 - 11
Eine Auslegung aus messianisch-jüdischer Perspektive

Hünfeld: Christlicher Mediendienst 2009

Vor ein paar Jahren hatte ich das Vorrecht, bei einer Vortragsreihe von Dr. Fruchtenbaum als Dolmetscher zu fungieren. Was mir diese Arbeit erleichterte, war, daß ich zur Vorbereitung die englischen Texte schon vorher lesen konnte. Dabei habe ich mich über so manche seiner Auslegungen sehr gewundert. Aber je länger ich darüber nachdachte, desto mehr mußte ich zugeben, daß er damit durchaus recht haben kann und meistens wohl auch hat. Er sieht die Bibel nun einmal aus jüdischer Perspektive, und das ist nun einmal die ursprüngliche. Gerade das macht seine Exegese so interessant und befruchtend.

Das gilt auch für dieses Buch, das Teil einer entstehenden Kommentarreihe ist. Schon die Einleitung bringt uns neue Einsichten. Ein Beispiel: der Vergleich zwischen dem ersten Buch Mose und dem Buch der Offenbarung (Seite 16 - 18). Interessant sind auch die häufigen Angaben zu rabbinischen Auslegungen, aber auch sonstige wertvolle Informationen zum besseren Verständnis der biblischen Texte sowie Hinweise auf gesamtbiblische Zusammenhänge.

Dieser Kommentar ist leider nicht bei Amazon zu beziehen, sondern meines Wissens nur hier.