Jesus - Service
 

 

Erzählungen

HINWEIS:
Wenn Sie diese Seite im Mozilla Firefox-Browser geöffnet haben, kann es sein, daß - je nach Version -  die Links zu Amazon jeweils unter den einzelnenen Buchbesprechungen vertauscht sind oder überhaupt nicht sichtbar sind. Ich habe keine Ahnung, warum das so ist, und ich kann es leider auch nicht ändern. Wenn es Sie stört, empfehle ich, hierfür den Internet Explorer, Opera oder Safari zu benutzen. Die stellen alles korrekt dar.

 

Francine Rivers
So stark wie das Leben

Roman
Lahr: St. Johannis 2008/3

Eine sterbende amerikanische Kleinstadtgemeinde berief einen jungen, dynamischen, kreativen Pastor. Der schaffte es tatsächlich in kurzer Zeit, neues Leben und neue Leute in die Gemeinde zu bringen. Es entstand ein fantastisches Wachstum - die Mitgliederzahlen explodierten. Allerdings setzte der neue Pastor sich über alle Traditionen der Gemeinde hinweg, traf so gut wie alle Entscheidungen ohne Abspache mit dem Gemeindevorstand und sah es als gnädige Führung Gottes an, als die drei alten, bewährten Mitglieder der Gemeindeleitung nacheinander zurücktraten. Die Gottesdienste wurden immer "sucherorientierter", sprich: unter anderem wurden die Predigten kürzer und flacher - man konnte die Gemeindefremden doch nicht mit dem Evangelium vor den Kopf stoßen!

Schließlich gab es nur noch zwei Leute in der Gemeinde, die diese Entwicklung kritisch sahen: ein älterer Mann, der seit Jahren um Erweckung betete, und die Frau des Pastors. Doch er wollte auf keinen der beiden hören. Er merkte nicht, daß es ihm letztlich nicht darum ging, die Gemeinde Jesu zu bauen, sondern sein eigenes Denkmal. Und so schlidderten er und die Gemeinde immer mehr auf eine Katastrophe zu. Würde Gott sie verhindern?

Mehr verrate ich nicht über den Inhalt. Ich sage nur noch soviel: Weil das Buch so gut geschrieben ist und ich so viele Parallelen zu ebenso traurigen Entwicklungen auch bei uns in Deutschland sehe, habe ich diese 544 Seiten in zwei Tagen verschlungen. Deshalb ist es fast überflüssig, zu sagen, daß ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen kann.

 

 

Charlotte Hofmann-Hege
Heimkehr
Erzählung aus der Nachkriegszeit
Stuttgart: Quell 1987

Während des zweiten Weltkriegs entstand eine freundschaftliche Verbindung zwischen zwei Familien: die eine aus Berlin, die andere aus einem kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb. Der Sohn der Familie aus der Hauptstadt, Wolfgang, studierte nach dem Krieg in Tübingen, erkrankte dann aber schwer an Tuberkulose. Die schwäbische Bauerntochter (Verfasserin dieser Erzählung), verliebte sich ihn ihn, ließ es sich aber von niemand anmerken. Intuitiv begriff sie, daß Wolfgang wegen seines Heimwehs nie gesund werden würde, wenn er nicht nach Berlin zurückkehren würde. Aber das war in den Nachkriegswirren ein anstrengendes und nicht ganz ungefährliches Unternehmen, bei dem auch unzählige bürokratische Hindernisse überwunden werden mußten. Eines Nachts wurde ihr klar, daß sie Wolfgang nach Berlin begleiten mußte, weil er zu schwach war, um diese Reise allein auf sich zu nehmen. Also machte sie sich auf den Weg ...

 

 

Beverly Lewis
Die Erlösung der Sarah Cain

Marburg: Francke Buchhandlung GmbH 2003/2

Ich habe schon immer Leute bewundert, die konsequent ihren Glauben praktizieren, auch, wenn ich ihn nicht in allen Punkten teilen kann (mit Ausnahme der islamistischen Terroristen). Diese Buch ist die Tür in eine echt christliche, aber dennoch fremde Welt: die der Amischen. Sie leben hauptsächlich in Lancaster County in Pennsylvania (USA), getrennt von den "Englischen", wie sie ihre amerikanischen Landsleute nennen. Sie fahren noch heute Kutschen statt Autos und leben auch sonst nach strengen Regeln, die uns hinterwälderisch und antiquiert vorkommen. Aber wer dieses Buch liest, der entwickelt eine große Sympathie für ihre einfache Lebensweise und die Echtheit ihrer Liebe zu Jesus. Ganz abgesehen von der spannenden Handlung des Buches, über die ich nichts verraten möchte. Aber ich kann es sehr empfehlen.

 

 

Barbara Seuffert
Fröhlich soll die Pfarrfrau springen

Stuttgart: Christliches Verlagshaus 2000

"Humor ist, wenn man trotzdem lacht" - so lautet ein Sprichwort. Ich möchte das etwas abwandeln: Humor ist, wenn man über sich selbst lacht. Die Verfasserin dieses Büchleins tut das offensichtlich gerne und oft. Sie berichtet darin über ihren Alltag als Pfarrersfrau im Odenwald, als Mutter von vier lebhaften und originellen Kindern und als Lehrerin. Da begegnen wir einem Engel im Krippenspiel, der im breitesten Odenwälder Hessisch so laut von der Empore "Förschtet eusch nischt" ruft, daß sich alle Gottesdienstbesucher furchtbar erschrecken. Oder der kleinen Tochter, die in der Johannisnacht hofft, von dem Mann zu träumen, den sie einmal heiraten wird, und furchtbar enttäuscht wird. Und wir erleben viele Mißgeschicke der Pfarrfrau mit, die in uns eine ganz unchristliche, aber herzerfrischende Schadenfreude hervorrufen ...

 

 

Wenn Sie obiges Büchlein gelesen, nein, verschlungen haben, dann haben Sie Blut geleckt und wollen mehr davon. Bitteschön:

 

Barbara Seuffert
Wohlauf in Gottes schöne Welt

Stuttgart: Christliches Verlagshaus 2001

Die sechsköpfige Pfarrersfamilie ist inzwischen nach Wiesbaden-Schierstein umgezogen, aber das ist gar nicht so wichtig, denn dort treffen wir sie in diesem zweiten Büchlein gar nicht an. Statt dessen begleiten wir sie in den Urlaub: nach Schweden, nach Österreich, nach Rom, nach Portugal ... Und überall erleben wir mit ihnen Erheiterndes. Wir lernen, was mikrulla ist, wie gefährlich die Pfetze-Gretn ist, was ein kleines Mädchen mit ein paar Blaubeeren zustandebringt, was das portugiesische Wort marmelada bedeutet ... Und es gibt wieder viel zum Schmunzeln und manchmal auch zum lauten Lachen. Die ideale Urlaubslektüre, nur leider viel zu kurz!

 

 



 
www.jesus-service.de