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Leben als Christ

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Alexa Länge (Hrsg.)
hoff
endlich - 21 wahre Geschichten
Gießen/ Basel: Brunnen 2007/5

Dieses Büchlein trägt auf der Titelseite das Bild einer Margerite. Und so ist es auch ein Strauß aus 21 sehr verschiedenen Blumen. In konkreter, anschaulicher Weise berichten berichten Christen von dem, was Gott für sie, an ihnen und durch sie getan hat. Die Zeugnisse sind kurz, ehrlich und ansprechend. Letzteres auch deshalb, weil längst nicht jedes ein totales happy end hat in dem Sinne, daß Gott alle Gebete erhört und jeden Wunsch erfüllt hat. Diese Schrift ist gut geeignet zum Verschenken an Menschen, die dem christlichen Glauben noch fernstehen, aber auch als Ermutigung für Gläubige.

 

 

 

Steve Sjogren
Der Tag, an dem ich starb

Der bewegende Bericht eines Menschen, der klinisch tot war
Wetzlar: Gerth Medien 2008

Eigentlich sollte es reine Routine sein: dem amerikanischen Pastor Steve Sjogren sollte die Galle entfernt werden. Aber während der Operation kam es zu Komplikationen, denen die Ärzte des Vorstadtkrankenhauses nicht gewachsen waren. Es ging so weit, daß sie den Patienten für klinisch tot erklärten und seiner Frau nahelegten, die Geräte abstellen zu lassen, die ihn am Leben hielten. Sie waren sicher, daß er schlimme Gehirnschäden erlitten hatte. Dabei lag er nur im Wachkoma und bekam alles mit. Aber in dieser Zeit begegnete er Gott, und als er schließlich wieder erwachte und sich seine Gesundheit langsam besserte, veränderte er sein Leben von Grund auf. Diese Veränderungen schildert er in diesem empfehlenswerten Buch. Ich finde es nur etwas merkwürdig, daß er plant, neunzig Jahre alt zu werden. So etwas kann man sich wünschen, aber planen kann man es bekanntlich nicht.

 

 

 

 

Merlin R. Carothers
Von der Angst zum Glauben

Wie uns die Furcht lähmen will und der Glaube uns freisetzt
Lüdenscheid: Asaph 2001

Dieses Buch habe ich von Freunden geschenkt bekommen und mit großem Gewinn gelesen. Man darf nicht jedes Wort und nicht einmal jeden Satz darin auf die theologische Goldwaage legen, und seine Bibelauslegung ist manchmal fragwürdig. Wirklich Probleme habe ich allerdings nur mit dem, was der Verfasser auf S. 142 - 143 sagt, nämlich, daß Gott ihm geistliche Wahrheiten in Träumen offenbart. Aufgrund von Offb. 22, 18 bin ich davon überzeugt, daß Gottes allgemeingültige Offenbarungmit dem Abschluß des neutestamentlichen Kanons beendet ist.

Beim Lesen stört manchmal die an einigen Stellen ungeschickte Übersetzung aus dem Englischen (aber das ist bei sehr vielen christlichen Büchern so). Insgesamt kann ich das Buch jedoch wirklich empfehlen. Es macht Mut, in allen Situationen den Blick von den hypnotisch-starren Augen der Schlange der Angst zu lösen und ihn statt dessen glaubens- und vertrauensvoll auf unseren wunderbaren Herrn zu richten. Ein Zitat möge als Beleg dafür genügen:

Angst versucht, uns zu entmutigen, indem sie uns einflüstert: "Du bist hilflos und allein." Der Glaube dagegen tröstet und versichert: "Gott ist mit mir!"

 

 

 

John McArthur
Gefunden: Gottes Wille
Hamburg: Verlag C.M. Fliß 1998

Viele Gläubige möchten gerne Gottes Willen für hr Leben erfahren, wissen aber nicht, wie. Es gibt auf diesem Gebiet auch einige "abenteuerliche" Vorstellungen und Praktiken unter Christen, die mehr als fragwürdig sind. Der in den USA sehr beliebte und bekannte Pastor John McArthur setzt in diesem Büchlein den Schwerpunkt ganz überwiegend auf fünf geistliche Voraussetzungen, die wir erfüllen müssen, um Gottes Führung erleben zu können. Das sind teilweise sehr unbequeme, aber doch eindeutig biblische Wahrheiten. Er schreibt in einem sehr leicht lesbaren, anschaulichen Stil, fast wie ein Dialog mit dem Leser.

Konkret wird er dann im letzten Kapitel, das die einzige Schwäche dieses Werkes ist, weil es meines Erachtens zu kurz und teilweise leicht mißverständlich ist. Er sagt: Wenn Du die fünf Voraussetzungen erfüllst, mußt Du Dich nur in Bewegung setzen, und dann wird Gott für Dich Türen öffnen und andere schließen. Das ist grundsätzlich richtig, aber leider ist es in der Realität nicht immer ganz so einfach. Was wie eine goldene Gelegenheit aussieht, kann auch das Schiff nach Tarsus sein, das der Prophet Jona im Hafen vorfand und das ihn eben nicht dahin brachte, wo Gott ihn haben wollte. Und wenn Türen zugehen, kann auch der Teufel dahinter stecken, der uns davon abhalten will. Es gibt durchaus noch andere Kriterien, die Gott benutzt, um uns zu führen. Aber das Wichtigste ist dennoch das, was der Verfasser betont. Deshalb kann ich dieses Büchlein allen wärmstens empfehlen, die ernsthaft Gottes Führung in ihrem Leben erfahren wollen.

 



 
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